Welke schoenen zijn geschikt voor een walking pad
6 min
Geschrieben von Thijme van Brakel

Welche Schuhe eignen sich für ein Walking Pad?

Für ein Walking Pad eignen sich leichte Wanderschuhe oder bequeme Sportschuhe mit ausreichender Dämpfung, einer flexiblen Sohle und guter Passform am besten. Schwere Laufschuhe sind oft überflüssig. Vom Gehen barfuß oder in Socken wird wegen der Rutschgefahr und einer ungünstigen Belastung abgeraten. Du hast dir endlich ein Walking Pad angeschafft oder überlegst, eines zu kaufen, und fragst dich, welche Schuhe sich am besten zum Gehen eignen. Eine naheliegende Frage, denn obwohl ein Walking Pad einfach aussieht, macht das richtige Schuhwerk einen großen Unterschied für deinen Komfort, deine Haltung und die langfristige Gesundheit deiner Gelenke. Bist du Anfänger und möchtest täglich ein paar entspannte Kilometer zurücklegen, oder willst du dein Training intensivieren? Dann wirkt sich die Wahl deiner Schuhe direkt darauf aus, wie angenehm und effektiv du dich bewegst. In diesem Artikel erfährst du genau, worauf du achten solltest, welche Fallstricke es gibt und wie du die richtige Wahl für deine Situation triffst.

Sind normale Sportschuhe für ein Walking Pad geeignet?

Die kurze Antwort lautet: Das kommt darauf an. Nicht jeder Sportschuh ist gleich, und nicht jeder Sportschuh eignet sich gleichermaßen für die Verwendung auf einem Walking Pad. Wenn du erwägst, ein Laufband für zu Hause zu kaufen, solltest du dir daher auch überlegen, welche Art von Schuhen du während deines Trainings trägst.

Viele greifen zu ihren alten Laufschuhen oder Allround-Trainern. Das kann gut funktionieren, sofern die Schuhe noch in gutem Zustand sind und ausreichend Dämpfung bieten. Auch beim Training auf einem Dreaver-Laufband mit Steigung sind bequeme Schuhe mit ausreichend Halt wichtig, da das Gehen an einer Steigung deine Muskeln und Füße anders belastet.

Ein Basketballschuh hat zum Beispiel einen hohen Schaft, der deinen Knöchel bei seitlichen Bewegungen stützt, während du diese Bewegungen auf einem Laufband überhaupt nicht ausführst. Dadurch ist ein solcher Schuh unnötig schwer und für das Gangbild auf einem Walking Pad weniger flexibel. Dasselbe gilt für robuste Wanderschuhe mit einer dicken Außensohle, die für unebenes Gelände gedacht ist.

Wer sich für einen normalen Sportschuh entscheidet, sollte auf folgende Eigenschaften achten:

  • Ausreichend Dämpfung unter Ferse und Vorfuß
  • Eine flexible Sohle, die sich mit deinem Fuß bewegt
  • Eine gute Passform ohne Druckstellen
  • Atmungsaktives Material, damit deine Füße kühl bleiben

Wie viel Grip braucht ein Schuh auf einem Walking Pad?

Auf einem Walking Pad bewegt sich das Band kontinuierlich unter deinen Füßen. Dein Fuß bleibt relativ ruhig im Verhältnis zum Laufband, daher gelten andere Anforderungen an den Grip als beim Gehen im Freien.

Du brauchst kein aggressives Profil wie bei Trailschuhen. Ein zu grobes Profil kann sogar Reibung verursachen oder das Band deines Walking Pads unnötig abnutzen. Ein Schuh mit einer flachen bis leicht profilierten Sohle, wie bei den meisten normalen Laufschuhen, eignet sich gut.

Was du brauchst, ist ausreichend Grip, damit dein Fuß beim Aufsteigen nicht wegrutscht. Das ist besonders wichtig für alle, die gerade erst anfangen oder mit höheren Geschwindigkeiten gehen. Eine Gummisohle mit einem dezenten Profil bietet die richtige Balance zwischen Grip und einem flüssigen Bewegungsablauf.

Warum ist eine gute Passform so wichtig?

Einen schlecht sitzenden Schuh bemerkst du beim zehnminütigen Gehen kaum. Nach einer halben oder einer Stunde täglicher Nutzung beginnt jedoch das Übel: Blasen, schmerzende Zehen, Spannung am Spann oder müde Unterschenkel.

Auf einem Walking Pad gehst du auf einem festen, ebenen Untergrund, doch dadurch ist eine schlechte Passform nicht weniger problematisch. Im Gegenteil: Die wiederholte Bewegung verstärkt jede noch so kleine Druckstelle.

Achte beim Anprobieren auf folgende Punkte:

  • Platz im Zehenbereich: Deine Zehen sollten bei jedem Schritt nicht an den Schuh stoßen
  • Stabile Fersenkappe: Deine Ferse darf beim Gehen nicht herausrutschen
  • Breite: Der Schuh darf nirgends drücken, auch nicht nach einer Stunde Gehen
  • Schnürsenkel oder Klettverschluss: Der Schuh sollte gut sitzen, ohne zu eng zu sein

Probiere Schuhe am besten nachmittags oder abends an, wenn deine Füße etwas angeschwollen sind. So bekommst du einen realistischeren Eindruck davon, wie sich der Schuh beim Tragen anfühlt.

Brauchst du schwere Laufschuhe für ein Walking Pad?

Nein, in den meisten Fällen nicht. Schwere Laufschuhe sind dafür konzipiert, den Aufprall beim Laufen abzufangen. Dabei landet man bei jedem Schritt mit einem Vielfachen des eigenen Körpergewichts auf dem Boden.

Beim Gehen, auch auf einem Walking Pad, ist diese Belastung deutlich geringer. Der Fuß rollt gleichmäßig von der Ferse bis zu den Zehen ab, ohne den harten Aufprall, der beim Laufen entsteht. Ein leichter Schuh mit mäßiger Dämpfung reicht dann völlig aus.

Schwere Schuhe haben auch Nachteile, da sie die Füße schneller ermüden, sich klobig anfühlen und das Gangbild negativ beeinflussen können. Entscheide dich daher bewusst für einen leichteren Schuh, wenn du hauptsächlich spazieren gehst oder in moderatem Tempo walkst.

Was ist der Unterschied zwischen Gehen bei niedriger Geschwindigkeit und intensiverem Training?

Ein Walking Pad ist, wie der Name schon sagt, in erster Linie zum Gehen gedacht, normalerweise zwischen 1 und 6 Kilometern pro Stunde. Bei dieser Geschwindigkeit werden die Gelenke nur wenig belastet, und ein leichter, bequemer Schuh reicht aus.

Manche Nutzer erhöhen die Geschwindigkeit jedoch bis hin zu zügigem Gehen oder leichtem Joggen. Dann ändern sich die Anforderungen:

  • Gemütliches Gehen (1 bis 4 km/h): leichter Wanderschuh oder Sneaker
  • Zügiges Gehen (4 bis 6 km/h): Wanderschuh mit guter Dämpfung
  • Intensives Training (6+ km/h): leichter Laufschuh

Bei höheren Geschwindigkeiten sind mehr Dämpfung und Unterstützung wünschenswert. Wer regelmäßig schneller als 6 Kilometer pro Stunde läuft, kann in einen leichten Laufschuh investieren, der speziell dafür entwickelt wurde.

Ist das Gehen in Socken oder barfuß sinnvoll?

Viele Nutzer stellen sich diese Frage, besonders wenn sie zu Hause auf ihr Walking Pad steigen und es bequem finden, so zu gehen. Die Antwort ist jedoch eindeutig: Vom Gehen auf einem Walking Pad in Socken oder barfuß wird abgeraten.

Die Gründe sind praktischer Natur:

  • Rutschgefahr: Das Laufband bewegt sich und eine glatte Socke bietet wenig Halt, was zum Ausrutschen führen kann
  • Falsche Belastung: Ohne Dämpfung und Unterstützung werden Füße, Knöchel und Knie stärker belastet, besonders bei längerer Nutzung
  • Hygiene: Das Band eines Walking Pads kann Schmutz und Bakterien enthalten, weshalb direkter Kontakt weniger hygienisch ist

Schon leichte Indoor-Sneaker oder spezielle Trainingsschuhe sind deutlich besser als gar keine Schuhe. Wähle immer Schuhe mit geschlossener Spitze und einer gummiartigen Sohle.

Praktische Tipps zur Wahl der richtigen Schuhe

Wer weiß, worauf zu achten ist, kann diese konkreten Tipps nutzen, um die richtige Wahl zu treffen:

  1. Wähle leichte, flexible Schuhe: Ein Schuh, den du mühelos auf Höhe des Fußballens in zwei Hälften biegen kannst, ist ein gutes Zeichen, denn diese Flexibilität entspricht der natürlichen Bewegung deines Fußes beim Gehen.
  2. Achte auf die Dämpfungszone: Drücke mit dem Daumen auf die Sohle unter der Ferse und dem Vorfuß. Die Sohle sollte nachgeben, aber nicht vollständig zusammengedrückt werden können, denn zu wenig Dämpfung ist unbequem und zu viel fühlt sich instabil an.
  3. Teste den Schuh beim Gehen: Probiere den Schuh nicht nur im Stehen an, sondern gehe auch ein paar Schritte. Dein Fuß sollte sich fließend von der Ferse bis zu den Zehen abrollen können, ohne dass etwas drückt.
  4. Ersetze Schuhe rechtzeitig: Die meisten Schuhe müssen nach 500 bis 800 Kilometern Nutzung ersetzt werden. Bei einem Walking Pad lässt sich das schwer nachverfolgen. Achte aber auf Abnutzungserscheinungen an der Sohle oder nachlassenden Komfort als Zeichen dafür, dass es Zeit für neue Schuhe ist.
  5. Wähle atmungsaktives Material: Auf einem Laufband wirst du nicht durch Wind oder Außenluft abgekühlt. Schuhe mit einem Mesh-Obermaterial lassen Luft durch und verhindern, dass deine Füße überhitzen.

Die beste Wahl für dich

Ein guter Schuh für ein Walking Pad ist bequem, leicht, ausreichend gedämpft und passt gut zu deinem Fuß. Kein schweres, technisches Schuhwerk, das dich eher behindert als unterstützt, aber auch keine Socken oder Hausschuhe, die das Risiko für Verletzungen oder Ausrutschen erhöhen.

Fang einfach an: Ein guter Wanderschuh oder ein leichter Sportschuh, den du bereits besitzt, ist in vielen Fällen schon ein guter Ausgangspunkt. Wenn du nach ein paar Wochen bemerkst, dass deine Füße schneller ermüden, Blasen entstehen oder sich die Schuhe unbequem anfühlen, kannst du gezielt nach einem Schuh suchen, der besser zu deinem Gehstil und dem Gerät passt.

Die gute Nachricht ist, dass du kein Vermögen dafür ausgeben musst. Ein hochwertiger Wander- oder Laufschuh der mittleren Preisklasse reicht für die meisten Nutzer völlig aus.

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Über Jort Kuilboer

Jort ist Gründer von Dreaver. Aus seinem Interesse an Gesundheit und einem aktiven Lebensstil heraus möchte er Bewegung für alle zugänglicher machen. Mit Dreaver hilft er Menschen, auf einfache und praktische Weise mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren.

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